Bericht über: Bürgermeisterin
| Bürgermeisterin | |
| Kathrin Neumann-Riedel |



Stark in die Zukunft

Stand: September 2026
Neue Impulse, klare Ziele und große Anstrengungen machen Brieselang für Firmen, Bewohner und Besucher attraktiv sowie stark für morgen.
„Bei uns in der Gemeindeverwaltung arbeiten wir daran, zentrale Zukunftsprojekte, die Wachstum und Lebensqualität im Ort langfristig sichern sollen, voranzutreiben. Dabei ist es immer ein Ausloten, was man sich wünscht, was tatsächlich möglich und was finanzierbar ist“, beschreibt Bürgermeisterin Kathrin Neumann-Riedel das Kunststück.
Aus drei mach eins
Eines ihrer Kernvorhaben ist die Zusammenführung der aktuell drei Flächennutzungspläne zu einem einzigen. Dies bildet die Grundlage für eine geordnete sowie nachhaltige Ortsentwicklung und vereint die Themen Wohnen, Gewerbe, Sport, Grünanlagen und den Naturschutz.
„Derzeit ist ein Gemeindeentwicklungskonzept in Arbeit. Dabei werden Ziele für die Zukunft noch klarer definiert. Hier greifen wir die Bereiche Wohnen, Wirtschaft, Verkehr, Umwelt, Bildung, Betreuung, Freizeit und soziale Infrastruktur mit auf. Damit schaffen wir die Grundlage, um Fördermittel für wichtige Projekte einwerben zu können“, erklärt sie weiter.
Wachstum an vielen Ecken
Parallel treibt die Gemeinde die wirtschaftliche Entwicklung voran. Bebauungspläne für die Güterverkehrszentren „Berlin West“ und „Brieselang Nord“, das geplante Edeka-Logistikzentrum mit Büro-Campus, neue Wohnbauflächen sowie Sportanlagen in Bredow und am Havelkanal schaffen Perspektiven für Arbeitsplätze und Freizeit. Damit diese Entwicklung nicht zulasten der Ortsteile geht, arbeitet Brieselang gemeinsam mit Nachbargemeinden an einer interkommunalen Verkehrsplanung, die den Gewerbeverkehr sinnvoll lenken und Orte wie Bredow und Wernitz beruhigen soll.
Auch die Mobilität im Alltag bleibt ein Schwerpunkt. So sollen rund 800 neue Fahrradstellplätze samt Fahrradparkhaus am Bahnhof Pendlern mehr Komfort bieten und das Umfeld aufwerten.
„Der Ausbau der Sandpisten zu befestigten Straßen wird nun nach dem bewährten Brieselanger Modell fortgesetzt. So werden für die verbliebenen zehn Kilometer die Anlieger bei den Kosten weiter entlastet und eine wirtschaftliche sowie nachhaltige Bauweise kommt zum Einsatz“, erläutert die Bürgermeisterin.
Kinder, Jugend und Senioren
Ausgebaut werden soll ebenso die soziale Infrastruktur mit neuen Sportflächen, einem reaktivierten Zeestower Platz sowie einem künftigen Sport- und Freizeitpark. Wegen bislang nicht erreichter notwendiger Schülerzahlen wird nach einer Lösung für die Hans-Klakow-Gesamtschule gesucht. Zudem läuft noch immer die Planung für eine Seniorentagespflege. Die Gemeinde hat sich zum Ziel gesetzt, einen Raum zu schaffen, der Themen wie Pflege und Demenz mit aufgreift und langfristig Bestand hat. Dafür wird heiß am runden Tisch „Gesund alt werden in Brieselang“ debattiert und erörtert. Hingegen macht der Kita-Neubau in der Gottlieb-Daimler-Straße gute Fortschritte. Trotz kleiner Verzögerungen soll das Projekt im Januar 2027 seinen Abschluss erreichen.
Digital beantragen können
In der Verwaltung kommt die Digitalisierung planmäßig voran. Nach der erfolgreichen Umsetzung der Online-Terminbuchung fürs Bürgerbüro sollen schnell weitere Bereiche folgen. „Die zentrale Behördennummer 115 kann nun auch in Brieselang gewählt werden. 2027 sollten wir den nächsten Baustein für unser digitales Rathaus setzen können. Dann wird es möglich sein, Anträge über unsere Internetseite zu stellen. In diesem Zuge können ebenso Fundsachen online gemeldet, gesucht und verwaltet werden“, freut sich die Bürgermeisterin über die anstehende Vereinfachung.
Immer was los
Kultur und Sport sollen mit dem Märkischen Künstlerhof, dem Kulturforum und neuen Sportangeboten weiter gestärkt werden.
Ganz im Einsatz für Brieselang nimmt Kathrin Neumann-Riedel aus dem Jubiläum „100 Jahre Brieselang“ vor allem eines mit: „Die Gemeinde lebt vom Engagement ihrer Menschen. Das hat sich sehr gut bei unseren Feierlichkeiten im letzten Jahr widergespiegelt. Genau dieses Miteinander soll künftig eine der Grundlagen für Projekte, Beteiligung und eine lebendige Entwicklung unseres schönen Ortes sein“, resümiert die Bürgermeisterin.