Willkommen in Brieselang
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Kindersegen bringt Bewegung in die Gemeinde

Bürgermeister
Wilhelm Garn

Leseterrasse und Bürgersaal

Stand: Juli 2017

Mehr Bewohner, das bedeutet viel neue Bewegung für Brieselang. Gleich mehrere Bauprojekte sollen die Gemeinde zukunftssicher machen.

„Der Zuzug ins grüne Brieselang ist anhaltend hoch. Wir haben inzwischen 11 750 Einwohner. Wir rechnen damit, dass Ende 2017 oder 2018 die Grenze von 12 000 Brieselangern durchbrochen wird“, kann Bürgermeister Wilhelm Garn auf die große Beliebtheit verweisen. Deshalb wurde bereits zum Jahresende 2015 ein Kita-Neubau beschlossen.

Neue Kita am Alten Rathaus
„Ende 2018 werden rund 140 neue Plätze zur Verfügung stehen“, kündigt der Bürgermeister an. Sie entstehen an zwei Standorten. So erhält die Kita in Zeestow einen Anbau. Sehr markant wird der geschwungene Baukörper sein, der ans Alte Rathaus an der Wustermarker Allee/Ecke Forstweg angefügt wird. Darin können dann sogar über 100 kleine Brieselanger betreut werden.

Neuer Treffpunkt
Das frühere Ratsgebäude ist mittlerweile entkernt und wird gerade saniert. Hier war bis in die 1990-er Jahre die Gemeindeverwaltung tätig. Jetzt soll es Bürgerhaus werden. „Darin wird unter anderem die Bibliothek untergebracht. Es wird eine Leseterrasse und im Erdgeschoss einen Raum für Veranstaltungen geben. Im Obergeschoss kann man dann heiraten. Zudem ist ein Sitzungssaal für die Gemeindevertreter vorgesehen, der für Vereine und Versammlungen ebenfalls nutzbar sein wird“, beschreibt Wilhelm Garn dieses zukunftsweisende Projekt, das der Gemeinde einen zweiten zentralen Anlaufpunkt bescheren wird.

Verwaltung auf die Wiese?
Während also das „Alte Rathaus“ eine neue Funktion erhält, wird jetzt darüber nachgedacht, die Verwaltung auf die „grüne Wiese“ zu verlagern. Diese befindet sich vor dem Plattenbau am Bahnhof. „Das wäre ein guter Platz für ein neues Rathaus. Momentan ist die Verwaltung in gemieteten Räumen Am Markt untergebracht. Das kostet Monat für Monat Geld. Zudem reicht der Platz für die wachsenden Anforderungen nicht mehr aus“, schildert der Bürgermeister das Problem. Er verweist auf den „Masterplan fürs Zentrum“, wo es außerdem um zusätzliche Stellplätze für Fahrräder und Autos sowie um Gewerbeflächen geht.

Mehr Platz im Klassenzimmer
Da Kinder die Eigenschaft haben, größer zu werden, steht jetzt wieder die Frage nach mehr Platz in den Klassen­zimmern im Raum.
„Wir haben in Brieselang-Süd und Zeestow besonders viele Zuzüge. Da liegt es nahe, die dortige Zeebra-Grundschule zu erweitern. Zudem steht der Neubau der Hans-Klakow-Oberschule einschließlich einer Zweifeldsporthalle an. Die Gebäude werden neben dem jetzigen Schulhaus entstehen und durch einen Zwischenbau mit diesem verbunden sein. An den Kosten wird sich der Landkreis beteiligen“, gibt der Bürgermeister weiteren Einblick in wichtige Teile der Zukunftsentwicklung von Brieselang.

Erotische Begrüßung
Ein Dauerthema bei den Gemeindevertretern ist in der weitläufigen Gemeinde, die durch eine Bahnlinie geteilt ist, der Straßenbau.
2016 wurde die Kreuzung Karl Marx Straße/Lange Straße erneuert. Drei Zebrastreifen und Mittelinseln erleichtern jetzt den Übergang zur Hans-Klakow-Oberschule. Nächstes Jahr steht die komplette Erneuerung der Karl Marx Straße vom Kreisverkehr an der Landesstraße bis zur Thälmannstraße auf dem Programm.
„Dafür ist das Land zuständig“, erläutert Wilhelm Garn. warum die Anwohner dafür nicht zur Kasse gebeten werden. Pünktlich zum Herbst erhält die Gemeinde mit der vieldiskutierten Nymphe auf der Mittelinsel des Kreisverkehrs beim Nymphensee sein neues Wahrzeichen. Jedem, der von Falkensee kommt oder dorthin unterwegs ist, erfährt dann eine „erotische Begrüßung“. Hoffentlich lenkt das nicht zu sehr vom eigent­lichen Verkehr ab!

Platz für Bredow
Selbstverständlich hat die Gemeindevertretung immer die Ortsteile mit im Blick. So gibt es für Bredow jetzt weiterentwickelte Pläne zur Umgestaltung der Ortsmitte. Davon soll die Feuerwehr mit profitieren, die auf dem alten Gutshof eine neue Halle für die Fahrzeuge bekommen soll. In einem der bestehenden Gebäude an der Oranienburger Straße werden die Sozial- und Umkleideräume neu untergebracht.
Zugleich soll versucht werden, die alte Remise zu erhalten. In der Mitte des Gutshof-Areals steht einer der ältesten Bäume Brieselangs, um den herum der Bredower Festplatz gestaltet wird.
Hier wird dann zusätzlich ein freier Zugang zum Bredower See in unmittelbarer Nachbarschaft zum Gutshofgelände geschaffen werden.
Damit kann der kleine Ortsteil seine Funktion als reizvolles Kleinod der Gemeinde voll entfalten. Man darf gespannt sein, wieviel neue Bürger dies dann anziehen wird!